Top News

    FSB-Vorsitzender Draghi plädiert für „Regulierungsmix“

    aufsichtkurveDie Bank der Notenbanken räumt mit der Mär einer international gleichförmigen Finanzmarkregulierung auf.
    Im Rahmen des Treffens der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel hat sich der Vorsitzende des Financial Stability Boards (FSB) und italienische Notenbankchef, Mario Draghi, für die Anwendung eines „Regulierungsmix“ auf internationaler Ebene ausgesprochen. Es sei „unmöglich“, für alle in der Krise aufgetauchten Probleme jeweils ein Instrument zu finden, das weltweit passe. Er verdeutlichte die Notwendigkeit dieses Vorgehens am Beispiel der „too big to fail“-Problematik im Bankensektor. „In einigen Ländern seien Ansätze zur Zerschlagung das richtige Instrument, in anderen entsprechende Kapitalregeln“, fasst die Financial Times Deutschland seine Aussagen zusammen. Draghi betonte, es gebe „unterschiedliche Länder, unterschiedliche Historien“…

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Regulierung


Allfinanzaufsicht unter Bundesbank-Dach naht

„Die Macht der Bundesbank wächst“, konstatiert das Handelsblatt und verweist dabei auf eigene Informationen, wonach Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble mittlerweile das Modell einer Allfinanzaufsicht unter dem Dach der Bundesbank favorisiere. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll noch vor der Sommerpause präsentiert werden, heißt es im Bericht. Ein Sprecher des Ministerium erklärte jedoch, dass noch keine Entscheidung gefallen sei. [...]


JP Morgan entwirft „Horror-Szenario“ zur Bankenregulierung

papers_crossDie Research-Experten von JP Morgan haben ein Szenario entworfen, das die Auswirkungen auf den Bankensektor berechnet, sollten alle derzeit diskutierten Regulierungsvorschläge tatsächlich umgesetzt werden.
Demnach würde die Eigenkapitalrendite der Institute im schlimmsten Fall auf 5,4 Prozent von den bislang für 2011 erwarteten 13,3 Prozent fallen. „Nach den Berechnungen müssten alle 16 Banken zusammen 221 Mrd. US-Dollar an frischem Geld aufnehmen, um den strengeren Anforderungen der Aufseher gerecht zu werden“, fasst die Financial Times Deutschland zusammen. Für jedes Institute ergebe sich daraus ein durchschnittlicher zusätzlicher Kapitalbedarf von 14 Mrd. Dollar. Jedoch seien Banken wie Credit Suisse, Deutsche Bank, Royal Bank of Scotland und…


Basel II


Basel II-Umsetzung: Auch Vertrieb ist gefordert

In einem Gastbeitrag für Börsen-Zeitung verdeutlicht Klaus Greger, Bereichsvorstand Firmenkunden HypoVereinsbank, dass sich die Beherrschung der Kreditrisiken in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zur entscheidenden Erfolgsgröße einer Bank entwickelt. Neben dem Risikomanagement sei dabei auch der Vertrieb gefordert. „Die penible Datenpflege und die rechtzeitige Meldung von Zahlungsschwierigkeiten spielen vor allem in der Umsetzung der Basel II-Anforderungen eine [...]


Presse schwenkt auf Terminus „Basel III“ um

basel3Nach Analyse des Handelsblatts steht das laufende Jahr für alle Finanzinstitute im Zeichen regulatorischer Herausforderungen.
Dazu wird angemerkt: „Unter der inoffiziellen Bezeichnung ‚Basel III’ wird ein ganz neuer Rahmen gesetzt, mit deutlichen Auswirkungen für die Kapitalausstattung und die Refinanzierung der Banken.“ Ein Analyst prognostiziert: „Die großen Banken werden am Ende des Prozesses stärker dastehen, die kleinen fallen bei den Renditen zurück.“ Auch die FAZ thematisiert diese Herausforderungen und nimmt Bezug auf eine JP Morgan-Studie zur Geschäftsentwicklung von Investmentbanken, die verdeutlicht, dass die nächsten Quartalsgewinne für die Institute von großer Bedeutung sind, um damit die „Kapitalbasis mit Blick auf die…


Riskmanagement


Risikomanagement weiterhin Top-Thema für deutsche Banken

Das Thema Risikomanagement steht auf der Agenda der Bankmanager weiterhin ganz oben. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuell veröffentlichte „Bankenbarometer“ der Berater von Ernst & Young. Demnach hat dieser Punkt für 81 Prozent der Befragten große Bedeutung. Im Vergleich zur letzten Erhebung im Juni 2009 ist dieser Anteil jedoch leicht zurückgegangen (minus 4 Prozent). Regulierungsfragen [...]


MaRisk: Deutsche Bank baut Vergütungssystem um

Das Anlegermagazin „Euro am Sonntag“ berichtet über die Umbauarbeiten der Deutschen Bank an ihren Vergütungsregeln. „Unsere Vergütungssysteme werden jetzt auf langfristige Wertsteigerungen fokussiert“, werden Aussagen des Finanzvorstands der Deutschen Bank, Stefan Krause, wiedergegeben. „Wir wollen von der taktischen Ertragsoptimierung von Quartal zu Quartal weg und stärker auf längerfristige Wertsteigerungsbeiträge schauen“, sagte Krause vergangene Woche auf [...]


IT & Risk


SAS bei Risikomanagement-Software top

Einer selbstwerbenden Pressemitteilung zufolge, belegt der Finance IT-Dienstleister SAS im „RiskTech 100 Ranking Report“ von Chartis Research in diesem Jahr den ersten Platz unter den Herstellern von Risikomanagement-Software. Besonders in den Bereichen Funktionalität und Kerntechnologie habe man punkten können. „Unser Ziel ist es, die Schlüssel-Risiken von wirklich allen Seiten zu beleuchten – von Kredit-, Markt- [...]


Marktüberblick zu Anbietern von Basel II-Software

it„Es gibt keine getrennte Kategorie für Basel II-Software“, erklärt das Fachblatt „Schweizer Bank“ in einem rückblickenden Beitrag zu den Herausforderungen der Basel II-Implementierung in den IT-Systemen der Banken.
Die Branchenanalysten von Gartner würden diese Software beispielsweise im Wesentlichen auf Produkte für die Analyse von Risiken reduzieren. An der Spitze der am besten beurteilten Produkte stand demnach der Anbieter SAS. „Mit einer ähnlichen Gesamteinstufung folgen dann die Produkte von SAP, Reveleus, Algorithmics, FinArch und Fermat“, so der Bericht. Etwas außerhalb dieser Top-Gruppe seien SunGard, Teradata, Fernbach, IRIS, RCS und Experian platziert. SAS gilt laut den Analysten als die…