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    Eklat in Basel wird für Deutschland zum PR-Desaster

    basel3_2Die vom Gouverneursrat des Baseler Ausschusses ohnehin schon aufgeweichte Agenda zur Finalisierung des Basel III-Regelwerks und die noch weitergehenden Forderungen seitens der deutschen Vertreter in Basel – bzw. deren Blockadehaltung – sorgen weiter für scharfe Kritik.
    „Wer bremst denn da?“, fragt „Die Zeit“ in ihrer aktuellen Ausgabe und blickt auf die Arbeiten des Baseler Ausschusses an neuen Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften für die Bankenbranche. Im Fokus stehen dabei in erster Linie die jüngsten Unstimmigkeiten im Gouverneursrat des Gremiums, dessen verabschiedete Agenda für die Finalisierung von Basel III von den deutschen Vertretern, BaFin-Chef Jochen Sanio und Bundesbank-Vize Franz-Christoph Zeitler, nicht mitgetragen wurde. Diese verweigerte Zustimmung die in Anbetracht der üblicherweise einstimmig gefassten Baseler Entscheidungen, als außergewöhnliches Vorkommnis bezeichnet werden kann, hatte heftige…

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Regulierung


Coface steigt in Wettbewerb der Ratingagenturen ein

Der französische Kreditversicherer Coface konkretisiert jetzt sein Vorhaben, als erste internationale Ratingagentur mit Sitz in Europa an den Start zu gehen. Coface hat seinen Antrag auf Zulassung bei dem dafür zuständigen Ausschuss der Europäischen Wertpapierregulierungsbehörden (CESR) eingereicht, berichtet u.a. die Financial Times Deutschland. Bedingt durch das Kreditversicherungsgeschäft sei Coface auf die Bewertung von Unternehmen spezialisiert [...]


Deutsche Bank beschreibt „Regulierungsängste“

testsDie Deutsche Bank befürchtet offenbar negative Auswirkungen durch neue Regularien auf ihre Ertragssituation und will prüfen, inwieweit durch diese Verregelungen zusätzlicher Kapitalbedarf nötig werden könnte.
„Wir werden die zusätzlichen Kapitalanforderungen, die aus potenziellen Bankenabgaben, der Dodd-Frank-Finanzmarktreform, den möglichen Auswirkungen von Basel III sowie aus anderen regulatorischen Initiativen entstehen könnten, weiterhin aufmerksam verfolgen“, so der Branchenprimus in seinem gestern veröffentlichten Zwischenbericht. Nach Analyse der Nachrichtenagentur „Dow Jones Newswires“ könnten diese Aussagen auch Marktakteure „hellhörig“ werden lassen, „da an den Finanzmärkten seit langem über eine Kapitalerhöhung spekuliert wird“. Diese sei jedoch nur bei…


Basel II


Basel II und die Ressourcenanforderungen im Firmenkundengeschäft

In einem Beitrag für die aktuelle Ausgabe des Branchenblatts „die bank“ konstatieren Experten der Unternehmensberatung Oliver Wyman, dass die deutschen Banken sich stetig steigenden Ressourcenanforderungen im Firmenkundengeschäft gegenüber sehen. „Spätestens seit der flächendeckenden Einführung von Basel II-konformen Ratinginstrumenten und Kapitalkonzepten ist die notwendige Kapitalunterlegung für die im Mittelstand charakteristischen mittleren bis schlechten Bonitäten fast schon [...]


Dänische Hypothekenfinanzierer sorgen sich wegen Basel III

papers13Der neue Eigenkapitalakkord Basel III könnte die Refinanzierungssituation des dänischen Bankensektors massiv verschlechtern.
Die fehlende Präsenz Dänemarks im Baseler Ausschuss treibt die dortigen Banken um, berichtet die Financial Times und verweist auf die Angst der Institute vor einer nachteiligen Behandlung gedeckter Anleihen (Covered Bonds) im Rahmen der Kernkapitaldefinition von Basel III. Unter dem Titel „Danes urge Basel III changes“ heißt es, dass gerade Hypothekenfinanzierer wie Nykredit und Realkredit Danmark stark von der Refinanzierung über Covered Bonds (bzw. Pfandbriefe/Danish Mortgage Bonds) abhängig seien und daher bei den Regulatoren in Schweden und Großbritannien, die im Baseler Gremium vertreten sind…


Riskmanagement


Staatsanleihe-Risiken deutscher Banken im Fokus

staatsanleihenrisikoIm Rahmen der Stresstests haben die deutschen Banken ihre Staatsanleihenengagements veröffentlicht – wenn auch teilweise erst im Nachlauf der Ergebnis-Publikation.
Dabei hat sich herausgestellt, dass die DZ Bank zu den größten Gläubigern der gebeutelten PIGS-Staaten (Portugal, Irland, Griechenland und Spanien) gehört, merkt die Börsen-Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe an. Bereinigt um Absicherungsgeschäfte bezifferte das genossenschaftliche Spitzeninstitut das Engagement auf 8 Mrd. Euro. Andere deutsche Privatbanken sind deutlich weniger in den Schuldenländern aktiv. So teilte die Deutsche Bank gestern mit, dass man in Portugal, Irland, Griechenland und Spanien - nach Absicherung - Positionen im Volumen von rund 2 Mrd. Euro habe. In Italien – ein Land, das bislang lediglich als gefährdet gilt – haben die Positionen unter dem Strich einen Umfang…


„Risiko-Panik“: Wenn Märkte ohne Grund einbrechen

„Warum ist die Weltwirtschaft in die schlimmste Rezession seit der ‘Great Depression’ abgetaucht?“ - diese Frage stellen sich die Finanzexperten Philippe Bacchetta, Cédric Tille und Eric van Wincoop als Ausgangspunkt einer Analyse, die aufzeigen soll, dass wirtschaftliche Fundamentaldaten allein nicht die globale Krise erklären. Dennoch hätten sie eine Rolle gespielt. Die Autoren argumentieren, dass Ereignisse [...]


IT & Risk


Outsourcing der Kreditsachbearbeitung birgt Risiken

it_backsideThomas Reher, Vorstand der PPI AG, und Hagen Luckert, Geschäftsführer der Hypotheken Management GmbH, blicken in einem Beitrag für „InformationWeek“ auf den Trend unter deutschen Banken, die Kreditsachbearbeitung in so genannte „Kreditfabriken“ auszulagern.
Mehr als die Hälfte der hiesigen Banken und Sparkassen sei mit dem hauseigenen Kreditgeschäft unzufrieden. Um von Arbeitskosteneinsparungen von bis zu 30 Prozent zu profitieren, würden daher immer mehr Institute diesen Schritt zum Outsourcing anvisieren. Dazu heißt es jedoch mahnend: „Um diese Vorteile nutzen zu können, ist allerdings eine professionelle Organisation nicht zuletzt auf Seite der IT-Systeme mit genauer Beschreibung der Schnittstellen und Prozessschritte erforderlich. Dies sollte auf Basis fest vereinbarter…


Avanon AG sieht zunehmende Nachfrage nach ERM-Lösungen

Der Anbieter von Lösungen für Enterprise Risk Management (ERM), die Avanon AG, stärkt mit der Eröffnung einer Vertretung in Frankfurt am Main seine Präsenz in Deutschland. Damit soll die hierzulande zunehmende Nachfrage nach ERM-Lösungen gezielt gedeckt werden. Als Hintergrund wird die infolge der Finanzmarktkrise gestiegene Sensibilisierung gegenüber möglichen Risiken benannt. Avanon-CEO Hans-Peter Güllich erklärt dazu: [...]