Idee für progressive Eigenkapitalunterlegung
27. Juli 2010 | Von Tobias Dieterich | Kategorie: Regulierung„Lehren aus der Finanzkrise“, zieht Stefan Gärtner, Leiter des Forschungsbereichs Raumkapital am Gelsenkirchener Institut Arbeit und Technik, in einem Forums-Beitrag für die Süddeutsche Zeitung. Dabei schlägt der Experte eine progressive Eigenkapitalunterlegung für Banken vor. „Das bedeutet, eine zehnmal so große Bank sollte nicht zehn-, sondern vielleicht 15-mal so viel Eigenkapital vorhalten. Durch die Berücksichtigung der demografischen Marktdimension bei einer möglichen Risikogebühr ließen sich Finanz- und Bankenmärkte zu ihrer ursprünglichen Funktion, der Finanzierung der Realwirtschaft, zurückführen.“ Dabei sollte nach Gärtners Ansicht gelten: „Je globaler und je weniger ursprüngliches Bankgeschäft, desto höher die Risikogebühr.“