Ackermann opponiert erneut gegen Leverage Ratio
30. Juli 2009 | Von Tobias Dieterich | Kategorie: Regulierung
In einem Gastbeitrag für die heutige Financial Times plädiert Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann für international abgestimmte Neuregulierungen der Finanzbranche.
Er beschreibt dabei die Gefahr, dass regulatorische Änderungen zu erneuten Marktverwerfungen führen könnten. Auch Versuche, das Systemrisiko der Branche einzudämmen, indem man Großbanken zwingt, ihre Geschäftsaktivitäten einzuschränken, lehnt Ackermann ab (Stichwort „too-big-to-fail“). Der Bankchef verweist in dem Zusammenhang auf die Einführung einer festen Verschuldungsgrenze (Leverage Ratio) durch die Schweizerische Nationalbank. Es sei zwar unbestritten, das auch die überbordende Verschuldung einiger Institute zur Krise…
Im Rahmen der Jahreskonferenz der British Bankers Association (BBA) erteilte Jose Maria Roldan, Vorsitzender der Standards Implementation Group des Baseler Ausschusses, Forderungen nach einem neuen Eigenkapitalregelwerk „Basel III“ eine deutliche Absage.